Genesis
Ein Gedicht entsteht, es wachsen Verse,
Gedanken rasen durch das Land;
und plötzlich juckt mich meine Ferse
und es kneift mich mein Gewand.
Ich denke weiter, reime munter,
weiß nicht wie es weitergeht -
denn es macht so keinen Sinn,
was hier weiter oben steht.
Ein neuer Anfang, neues Denken
vielleicht schaff ich es diesmal ganz!
Doch jetzt werd ich unterbrochen
noch einmal von vorn der Tanz.
Ein Gedicht entsteht, es wachsen Reime,
Gedanken rasen im Verstand.
Mir fallen keine Reime auf Reim ein!
Und von vorne - allerhand.
Ein Gedicht soll wachsen, soll gelingen,
die Gedankenwelt verschlingen -
wird langsam größer, kriegt neue Zeilen
soll euch binden hier zu verweilen,
um zu ehren den Verstand
der diese Zeilen hier erfand.
Die Zigarette aus, das Gedicht voll Stolz -
nein so soll es niemals sein!
Muss klopfen jetzt auf hartes Holz,
von vorne beginnt der Reim:
Ein Gedicht soll wachsen, soll gelingen -
soll die Gedankenwelt verschlingen.
Wird langsam größer, wächst an Zeilen
werd noch bischen weiterfeilen.
Um euch Freud' zu bieten, schenken
euch aus gewohnten Bahnen lenken:
und so entstand ein Reim ein neuer,
und er ist mir lieb und teuer -
hoff ihr wisst jetzt wie das geht
wenn ein Gedicht in mir entsteht.
Eines Abends traf mich ein spontaner Einfall: ein Gedicht über die Entstehung eines Gedichts. Geschrieben in einem Chat Zeile für Zeile, ohne der Möglichkeit für Änderungen.
Bis auf Tippfehler ist das Gedicht nach den 10 Minuten in denen es geschrieben wurde nicht mehr verändert worden.
Ich hoffe, es gefällt euch.
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