Fallende Blätter
Eine einzige Rose, ganz zart,
allein auf dieser Welt
steht auf Boden, der so hart;
kein Licht mehr fällt.
ist am verhungern, verdorr'n,
sie hat keine Kraft
ist am sterben, verlor'n -
ob sie's jemals schafft?
Wird gefunden von Händen,
ganz zart und fein
wird geschützt in vier Wänden,
wie es sollte sein.
Mit viel Sorgfalt gepflegt,
ins Licht gebracht
hochgepäppelt, gehegt
mit der Liebe Macht.
In die Natur gesetzt
sollte Sie werden
doch dort wird Sie verletzt
denn wir sähen Verderben.
Ein Gedicht mit einem speziellen Konzept - das mich bei der Umsetzung gehörige Kopfschmerzen gekostet hat. Liest man alle zeilen zusammen hat man ein schönes Gedicht. Allerdings ergeben sowohl die nicht eingerückten Zeilen als auch die eingerückten jeweils ein weiteres Gedicht, jedes mit seinem eigenen Ton und Inhalt, alle verwandt doch nicht gleich.
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