Der Umzug selbst
Das Vorspiel
Am 20. Juni haben wir schon unsere Schlüssel für die neue Wohnung bekommen. Der Rest der Woche war dann mit dem Transport einiger Kisten, dem Anmalen von Küche und Wohnzimmer sowie viel Aufbau im Schlafzimmer schon wieder sehr schnell um. Was übrig war war der Großteil unseres Lebens, fein säuberlich in Schachteln verpackt, einige Möbel und ein Vorzimmer in Guntramsdorf. Und hier beginnt auch unsere Erzählung.
Freitag der 1. Juli 2011
In aller Frühe geht es los, erst einmal was zum Beißen besorgen und danach zum Betten & Vorhang Reiter sowie zum Leiner ein paar Sachen für die Wohnung besorgen. Mittags dann auch nach Guntramsdorf und mit meinem Vater den LKW aus Langenrohr holen. Die Hinfahrt ging auch recht flüssig, nur zurück nach Guntramsdorf machte uns ein Stau zu schaffen.
Mit etwas Glück habe ich meinen Vater routenmäßig überlistet und kam mit dem LKW vor ihm in Guntramsdorf an - und dann schnappten wir noch Barbara und Lisa und es ging ins Lager das Vorzimmer holen.
Ursprünglich war der Plan, das Vorzimmer zu verladen und am Samstag den LKW zu holen. Leider war der LKW dann mit dem Vorzimmer doch schon etwas voll, also ab in die Wohnung und Kästen schleppen.
Beim vorletzten Kasten dann die Katastrophe - Barbara verreißt sich das Kreuz. Also darf David den letzten Schrank allein in den 2. Stock schleppen. Heil oben angekommen und noch kurz die Wand im Gang ein wenig angeschlagen waren wir dann fertig für heute und standen vor dem nächsten Problem: wo parke ich um 11 am Abend so ein riesen Teil im 10. Bezirk? Der Schrägparkplatz in der Einbahn war eher weniger optimal - der LKW stand zwar, aber die Fahrsupr war blockiert. Aber auch das ließ sich mit etwas Fußmarsch lösen.
Samstag, der 2. Juli
Wieder einmal früh aufstehen - das mit dem Schlaf kann ich mir schon seit längerem abschminken... Dann aber gleich los zum Mömax-Lager um unser Wohnzimmer abzuholen. Aufgrund der Höhe unseres Fahrzeugs werden wir zur LKW-Bucht gelotst und bekommmen nach etwas warten ein paar Kisten die sich auf der Ladefläche ziemlich verloren vorkommen.
In der alten Wohnung fangen wir schon mal an Kisten herumzutragen während wir auf Bernhard und Anja warten. Wie sehr Bernhard vorhat anzupacken merkt man sofort - mit einem lauten Schnalzen zieht er seine Möbelpacker-Handschuhe an und wir werfen uns mit vereinten Kräften ins Gefecht.
Die Mädels laden oben Kisten in den Aufzug und wir laden sie unten wieder aus - geht doch recht Flott, bald sind nur noch die Möbel und ein paar Kilo Kleinzeug da. Wirklich spannend war mein Schreibtisch - allein die Platte mussten wir zu viert die Stiegen runtertragen und bei jedem Halbstock absetzen und seitlich verschieben da sich das mit der Ecke nicht ausging.
Während Bernhard und ich unten alles verladen haben und gerade am Weg in die Wohnung hinauf sind kommt schon die nächste Überraschung: die Mädels haben die große Kommode aus dem Schlafzimmer schon in den 3. Stock bugsiert, ab dort übernehmen wir dann.
Nach ein paar Rollkästen, einem Schreibtischstuhl und anderem Kleinzeug ist der LKW wieder komplett gefüllt und die Wohnung ziemlich leer, wir machen uns auf zur neuen Wohnung.
Beim hinauftragen haben wir durch den Lift, die Rodel und das Rollbrett leichteres Spiel. Die Arbeitsplatte des Schreibtischs zerlegen wir in 2 Teile (das hätte uns auch früher einfallen können) und bald ist alles in der Wohnung.
Später gabs dann noch Pizza für alle Beteiligten und Barbara und ich machen uns daran, die 1. Nacht in der neuen Wohnung zu schlafen. Noch sind überall Kisten, Säcke und Einzelteile, aber das wird schon.
Soviel zum 1. Bericht über den Umzug,
Euer
David
geschrieben von david
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